Zusammenfassung

Bei der Aufrechterhaltung nahezu aller Körperfunktionen spielt ein ausgeglichener Hormonhaushalt eine entscheidende Rolle. In unserer Praxis wenden wir im Rahmen der Hormontherapie ausschließlich Substanzen auf naturidentischer Basis an. Diese Form der Hormon-Therapie eignet sich insbesondere zum Ausgleich von Hormonmangel und damit oft einhergehenden seelischen Disbalancen – beides typische Symptome der Wechseljahre. Eine Hormontherapie in unserer Praxis ist stets auf Ihren individuellen Bedarf abgestimmt.

Details

Bei fast allen Körperfunktionen spielen Hormone eine entscheidende Rolle. Zu den bekanntesten Hormonen zählen die sogenannten Sexualhormone Östrogen, Progesteron und Testosteron sowie die Endorphine, die landläufig auch als „Glückshormone“ bezeichnet werden. Hormone sind biochemische Botenstoffe, die vom Körper selbst produziert werden, um die unzähligen biologischen Prozesse, die permanent im Körper ablaufen, auszulösen oder zu begleiten. Aufgrund ihrer bedeutsamen Funktion im Organismus stellen Hormone den zentralen Schlüssel für unsere Gesundheit dar. Sie werden in den endokrinen (hormonbildenden) Organen wie etwa im Gehirn, den Nebennieren, der Bauchspeicheldrüse, in der Schilddrüse, aber auch in den Eierstöcken bzw. in den Hoden gebildet und gelangen über den Blutkreislauf zu den einzelnen Organen, um hier über Hormonrezeptoren den Stoffwechsel zu beeinflussen.

Unser Hormonsystem ist ein sensibler und austarierter Mechanismus, der auch das Älterwerden steuert. Denn Hormone werden vor allem in der Entwicklungs- und Wachstumsphase gebildet und ihre Produktion nimmt später stetig ab. So kommt es meist ab dem 50sten Lebensjahr bei Frauen zu den sog. Wechseljahrbeschwerden, wenn die Eierstöcke keine Hormone mehr produzieren. Das Klimakterium ist für viele Frauen von unerfreulichen Auswirkungen wie Hitzewallungen, Leistungsabfall, Veränderungen der Haut und deren Spannkraft sowie starken Gemütsschwankungen geprägt.

Doch auch bei Männern kann die Umstellung des Hormonhaushaltes zu unangenehmen Begleiterscheinungen wie Potenzstörungen bis hin zur erektilen Dysfunktion und Verlust der Libido führen. Darüber hinaus kann die Hormontherapie bei Gelenk- und Muskelschmerzen, Gewichtzunahme, Gemütsschwankungen, Veränderungen der Haut (Verlust der Spannkraft, Trockenheit, Altersflecken etc.) zur Osteoporoseprävention und Prophylaxe und Therapie der Urogenitalatrophie sowie bei einer Reduktion physischer und intellektueller Aktivität maßgeblich eingesetzt werden. Von größter Bedeutung ist es jedoch, bei der Hormon-Therapie nur naturidentische, d. h. keine künstlich hergestellten Hormone anzuwenden. Synthetische Hormone unterscheiden sich biochemisch auf den ersten Blick zwar nur wenig von körpereigenen Hormonen. Doch schon diese künstlichen Abänderungen der Natur haben fatale Auswirkungen auf die Gesundheit, da sie sich im Körper anders verhalten als deren biologische Pendants und den Hormonhaushalt stattdessen weiter schwächen können. Eine breit ausgelegte Studie der “Women’s Health Initiative (WHI)” in den USA zur Hormonersatztherapie mit synthetischen Präparaten wurde 2002 gar abgebrochen, da in der Gruppe jener Frauen, die künstliche Hormone einnahmen, zahlreiche Fälle von Brustkrebs, Thrombosen, Herzinfarkten und Schlaganfällen auftraten. Die 1996 bis 2001 durchgeführte britische “The Million Women Study” belegte ebenfalls deutlich, dass das Brustkrebsrisiko mit der Einnahme von Hormonersatzpräparaten das Brustkrebsrisiko erhöht.

Die Hormon-Therapie mit bioidentischen Hormonen kann heutzutage nach genauer Statusanalyse der körpereigenen Hormone und ausführlicher Anamnese individueller und punktgenauer Dosierungen verschiedenster Hormone dorthin führen, wo der Organismus sie benötigt. So werden die Vitalität des gesamten Körpers unterstützt und die Nebenwirkungen eines Hormonverlustes eliminiert.